Niederlande
22.Juni 2013 - Tag 22
Tag 22 der Tour und der letzte Tag in Holland!
Mit Nijmegen haben wir heute unsere vorerst letzte Station in Holland angefahren. Nijmegen ist eine wirklich schöne, chillige Universitätsstadt mit eben diesem besonderen Flair. Viel Zeit hatten wir zwar nicht, weil wir entweder nur für eine Stunde oder für einen ganzen Tag an der Parkuhr lösen konnten, aber die Stunde hat gereicht, uns einen guten Eindruck zu vermitteln.
Von Nijmegen sind wir dann...ja, tatsächlich...nach Deutschland gefahren, genauer gesagt nach Kleve. Wir mussten ein paar Dinge einkaufen, die in Holland definitv doppelt bis dreifach so teuer sind, und da hat sich der Sprung über die Grenze absolut gelohnt.
Also haben wir einen Stadt- und Einkaufsbummel durch Kleve gemacht, und haben ordentlich Geld im dm und im Lidl gelassen :)
Die Stellplatzsuche für nachts hat sich dann als äußerst schwierig erwiesen...wir haben drei oder vier Plätze abgefahren, die entweder häßlich waren oder stanken oder voll waren. Gelandet sind wir schließlich auf dem Reisemobilpark am Rande der Stadt, ein gut angelegter und zweckmäßiger günstiger Platz, wo für wir 6,50 Euro für die Nacht stehen können.
Gefahrene Strecke: 127 km
Ausgaben: 153,09 Euro inkl. Tanken (minus 60,-- Euro Shell-Gutschein von Kerstin und Thorsten--> DANKE!!!!!)
Unser Stellplatz in Kleve
21. Juni 2013 - Tag 21
FLUCHT!
Das ist wohl das Motto des heutigen Tages. Gestern in Harlingen fing es gegen 15:00 Uhr an zu regnen, und es hat bis heute morgen nicht aufgehört. Ein kurzer Blick auf den Niederschlagsradar für Europa lehrte uns dann, das für den Bereich Groningen, wo wir eigentlich hin wollten, das mieseste Wetter in ganz Europa angesagt war.
Also haben wir heute morgen kurzerhand völlig umdisponiert und sind über 200 km gen Süden gefahren. Erstes Ziel, das einzig Wahre für Regenwetter, war Wintersdijk. Da gibt es einen riesigen Obelink-Markt für Campingbedarf, durch den wir erst mal 2 Stündchen geschlendert sind, und wo wir auch den ein oder anderen Euro gelassen haben. Von da aus haben wir dann den Stellplatz für die Nacht in Varsseveld angefahren, wo wir an einem Hallenbad kostenlos stehen.
Gefahrene Strecke heute: 226 km
Ausgaben: 81,61 Euro
20. Juni 2013 - Tag 20
Schwer konnten wir uns heute von Nagele trennen, aber es muss ja weiter gehen.
Also ab ins Auto und nach Harlingen.
Hier stehen wir jetzt am neuen Hafen auf einem nüchternen, aber zweckmäßigen und günstigen Platz für die Nacht.
Harlingen selbst ist ein nettes Städtchen, ohne Stress und viel Tourismus.
Nur am Hafen herrscht Trubel, weil von hier die Fähren nach Vlieland und Terschelling gehen. Und interessant ist noch der Betrieb der Schleuse, die direkt vor unserem Stellplatz liegt.
Gefahrene Strecke heute: 83 km
Ausgaben: 12,50 Euro
19. Juni 2013 - Tag 19
Tag 19 sollte eigentlich mit einem Besuch in Kampen starten.
Da ist aber nix draus geworden...aus Prinzip, sozusagen.
Der Womo-Stellplatz in der Stadt ist laut unserem Reiseführer kostenlos, tatsächlich wollen die Kollegen aber 7,50 Euro für 24 Stunden haben. Das ist ja nicht weiter schlimm, aber wir wollten ja nur 2-3 Stunden da stehen, aber dafür hätten wir trotzdem 7,50 Euro zahlen sollen. Also haben wir gleich wieder kehrt gemacht und sind nach Urk gefahren.
Urk ist ein nettes kleines Fischerdörfchen...nicht mehr und nicht weniger. Entsprechend kurz war unser Besuch dort, und haben dann unseren Platz für die Nacht angefahren, den Stellplatz "Afslag Nagele" in Nagele.
Was ein schöner Platz, und was für nette Menschen! Hier hätten wir glatt ein paar Tage verbringen können, aber wie heißt es so schön: Forward, ever forward!
Und dann stehen wir auch noch neben einem Womo aus dem Kreis Warendorf, und man hat auch noch gemeinsame Bekannte! Die Welt ist ein Dorf.
Gefahrene Strecke: 90 km
Ausgaben: 130,01 Euro inkl. Tanken
18. Juni 2013 - Tag 18
Sooo gut gefällt es uns hier in Lelystad, das dieser Tag heute schnell zusammengefaßt ist:
Day of rest :)
Wir haben uns schon gestern entschlossen, noch einen Tag zu bleiben. Andrea hat heute morgen das Womo "grundsaniert", ich war 2 Stunden mit dem Rad unterwegs, und anschließend wieder ab an den Strand bei herrlichstem Wetter.
Gefahrene Strecke heute: 0 km, in Worten: NULL
Ausgaben: 12,60 Euro
17. Juni 2013 - Tag 17
Da wir gestern relativ früh in Amsterdam angekommen waren, mussten wir den Stellplatz auch relativ früh wieder verlassen - 24 Stunden Aufenthalt.
Also waren wir um 09:15 Uhr bereits auf dem Weg zu unserem nächsten Stellplatz - Lelystad am Ijsselmeer. Die Fahrt dahin war schon toll über die N701 übers Markermeer - echt schön.
Und ruck zuck war der Stellplatz dann erreicht, ein öffentlicher Parkplatz im Norden von Lelystad, direkt hinter dem Deich, und mal wieder kostenlos für Wohnmobile. Also mit den Hunden eine Runde gedreht, und dann die Strandtasche gepackt und ab ans Wasser.
Nee, watt schön! Ein breiter Strand, und nix los. Der Badebereich ist durch eine lange Steinmauer abgetrennt, danach der Wasserweg für die Schiffe, und danach die N302, die von Lelystad über das offene Markermeer bzw. Ijsselmeer nach Enkhuizen führt - wieder ein Wunderwerk der holländischen Ingenieure!
Und hier haben wir für den Rest des Tages die Seele baumeln lassen.
Gefahrene Strecke: 68 km
Ausgaben: 5,20 Euro
16. Juni 2013 - Tag 16
Heute war es dann endlich soweit....Amsterdam!!!!
Relativ früh sind wir rein nach Amsterdam, und haben auf dem sehr funktionellen Stellplatz "City-Camp Amsterdam" einen Stellplatz für die Nacht gebucht, und das für absolut faire 15,-- Euro.
Nach einer Runde mit den Hunden sind wir dann mit dem Rad bis zur Fähre gefahren und haben übergesetzt zum Hauptbahnhof.
Was eine geile Stadt!!!!
Multi-kulti, chillig, abgefahren, anders, besonders, einfach klasse!
Ich weiß nicht, durch wieviele Gassen und über wieviele Brücken wir gelaufen sind, aber am Ende des Tages taten uns derbe die Füße weh. Und was für Gassen wir gesehen haben...holla, die Waldfee, alle Erzählungen stimmen :)
Ein toller Tag in einer tollen Stadt, jedem absolut zu empfehlen: Einmal im Leben Amsterdam!
Gefahrene Strecke heute: 17 km
Ausgaben: 41,54 Euro
15. Juni 2013 - Tag 15
Tag 15 der Womo-Tour ging wettertechnisch ungemütlich los.
Bis 11:00 Uhr hat es geregnet aus Kübeln, dann wurde es aber von Minute zu Minute besser.
Erster Programmpunkt am Samstag: Lebensmittel einkaufen im Lidl.
Dazu sind wir von Julianadorp nach Alkmaar gefahren und haben den Wocheneinkauf erledigt.
Anschließend sind wir noch durch die wirklich schöne Stadt gelaufen. Als Stellplatz für die Nacht hatten wir uns wieder die Käserei ausgeucht, da morgen Amsterdam auf dem Programm steht, und von Katwoude bis nach A'dam sind es nur 17 km.
Die Schüssel konnten wir aber definitiv nicht rausfahren, weil es so was von stürmisch war, ging gar nicht. Also gab es auch kein Internet :(
Gefahrene Strecke: 72 km
Ausgaben: 82,25 Euro
14. Juni 2013 - Tag 14
Nach einer stürmischen Nacht in Middenmeer sind wir heute zeitig bei sonnigem Wetter von einem Rasenmäher wach geworden, der gefühlt quer über unsere Bettdecke gefahren ist...
Aber egal, haben wir gedacht, machen wir uns früh auf die Socken Richtung Den Helder, denn wer weiß, wie voll es da auf dem Parkplatz vor dem Marinemuseum ist an einem Freitag.
Also auf nach Den Helder, ruck zuck da, und fast die Einzigen auf dem riesigen kostenlosen Parkplatz direkt am Marinemuseum, zu Fuß 10 Minuten zur Fähre nach Texel. Nee, auf Texel waren wir leider nicht, aber das Treiben an der Fähre haben wir uns angeschaut und das, was es vom neuen Hafen der königlichen Marine zu fotografieren gab, ohne dass man gleich erschossen wird.
Danach noch über das Gelände des Marinemuseums und ein paar Schritte mit den Hunden, und dann auf nach Schagen, wo wir eigentlich die Nacht verbringen wollten.
Hat uns aber nicht wirklich gefallen, und sind deshalb noch mal ein paar Kilometer zurück gefahren nach Julianadorp, wo wir jetzt auf einem tollen Platz direkt hinter den Dünen stehen.
Nach einem langen Spaziergang am Strand mit den Hunden und einer anschließenden langen Radtour durch die Dünen geht dieser Tag mal wieder zuende.
Gefahrene Strecke heute: 74 km
Ausgaben: 18,50 Euro
Zwei glückliche Dackel....
13. Juni 2013 - Tag 13
Ein stürmischer Tag mit einer gefühlten Windstärke 12!
Hier direkt an der See bläst der blanke Hans wohl prächtig.
Gegen 10:00 Uhr sind wir heute gestartet Richtung Hoorn, wohl einer der schönsten Städte Hollands.
Hoorn ist übrigens auch der Namensgeber für das Kap Hoorn, den ihr Bürger Willem Schouten benannte es bei der Umseglung nach seiner Heimatstadt.
Hoorn ist wirklich eine schöne Stadt, hier hat es Spaß gemacht zu bummeln. Und zufällig fand heute auch der erste Käsemarkt 2013 statt...Glück gehabt.
Als Stellplatz für die Nacht hatten wir uns ursprünglich Enkhuizen ausgesucht, weil kostenlos, aber es war mal wieder Zeit für Ver- und Entsorgung. Einen Stellplatz in Medemblik am Yachthafen fanden wir nicht so überwältigend, also sind wir jetzt gelandet in Middenmeer, zwar ein totes Kaff, aber mit nettem Yachthafen und einem sehr günstigen Stellplatz.
Gefahrene Strecke heute: 70 km
Ausgaben: 23,69 Euro inkl. Stellplatz
12. Juni 2013 - Tag 12
Ein neuer Tag, der warm, aber leider nicht sonnig begann.
Vormittags sind wir von Huizen ins 7 km entfernte Naarden gestartet. Kaum den Motor gestartet, waren wir auch schon da.
Naarden ist ein kleines Städtchen, jedoch europaweit einzigartig durch seine sternförmigen Festungswälle mit Wassergräben.
Sonst eher unspektakulär, lohnt aber der Blick auf die spätgotische Kirche und das Renaissance-Rathaus.
Von Naarden ging es dann schon zeitig auf unseren Stellplatz für die Nacht ins 37 km entfernte Katwoude. Hier stehen wir an der bekannten Käserei "Simonehoeve - Cheese an Clogs", und zwar, wie immer bevorzugt, kostenlos.
Sollte sich mal jemand hierher verirren, unbedingt die Käserei besuchen. Absolut urig der Laden, links rein, rechts raus, dazwischen Käse, nochmals Käse, Holschken, Souvenirs etc.
Die Souvenirs haben wir links liegen lassen und sind gleich zur Käse-Verkostung...hmmm. Und natürlich haben wir auch Käse gekauft, einen Boerenkaas natur und einen Boerenkaas mit Knoblauch und Paprika :)
Trotz des bis dahin noch nicht prickelnden Wetters sind wir dann noch mit dem Fahrrad nach Volendam (gleich neben Edam) gefahren, das 3 km entfernt liegt. Und da boxte der Pabst im Kettenhemd! Der Ort hat den Tourismus für sich entdeckt, wie man auf den Fotos unschwer entdecken kann.
Wir haben dem Treiben bei einem Glas Paulaner auf der Promenade und bei dann schönem Wetter zugeschaut.
Gefahrene Strecke heute: 44 km
Ausgaben: 41,90 Euro (inkl. lecker Bierchen und Käse)
10. - 11. Juni 2013 - Tag 10 und 11
1Zwei weitere Tage Holland sind geschafft.
Montag vormittag ging es gegen 10 Uhr von Stellendam nach Gouda, weil wir keinen Käse mehr im Kühlschrank hatten :)
In Gouda gibt es ganz zentral einen großen Stellplatz, nennt sich "Klein Amerika". Warum, hat sich uns nicht erschlossen. Der Platz wird gerade sogar noch vergrößert, und das ist deshalb sehr lobend zu erwähnen, weil es in den anderen größeren Städten kaum Stellplätze für Womos gibt...leider. Also, Gouda, Daumen nach oben!
Nach der obligatorischen Runde mit den Hunden sind wir dann durch die Stadt gebummelt, und haben natürlich einem der vielen Käseläden einen ausgiebigen Besuch abgestattet. Ich weiß nicht, wieviele Käse wir probiert haben, aber einer leckerer als der Andere. Und gekauft haben wir natürlich auch Käse, und zwar einen echten Boerenkaas...lecker, lecker.
Nach der Stadttour haben wir unseren eigentlichen Plan umgeworfen, auch in Gouda zu übernachten, und sind noch ein paar Kilometer weiter gefahren bis nach Bergambacht, wo wir einen ruhigen Platz für die Nacht gefunden haben.
Gefahrene Strecke Montag: 87 km
Ausgaben: 18,60 Euro
Heute ging die Tour dann zeitig weiter. Von Bergambacht ging es zunächst nach Zeist, wo wir uns das tolle Schloss angeschaut haben. Anschließend stand die Pyramide von Austerlitz auf dem Plan...ja, tatsächlich, eine Pyramide, die 1804 Napoleon gewidmet wurde. Danach ging es Richtung Stellplatz für die Nacht, den wir am Ijsselmeer in dem Ort Huizen gefunden haben. Ein kostenloser Stellplatz nahe dem Jachthafen, wo man schön stehen kann. Eine große Runde mit den Hunden, und dann ab an den PC.
Gefahrene Strecke heute: 101 km
Ausgaben: 88,67 Euro inkl. Tanken
09. Juni 2013 - Tag 9
01Kühl war es heute morgen. Bis wir an unserem Stellplatz für die Nacht angekommen waren, haben wir tatsächlich lange Jeans und Jacke getragen.
Erste Station heute war nach der Fahrt über die Zeelandbrücke Bouwershaven, ein nettes Städtchen mit Jachthafen. Viel los war hier aber nicht, denn heute ist Sonntag. Einzig die vielen Segler haben dem Städtchen einen Hauch von Leben eingehaucht.
Anders dann schon im nächsten Ort, nämlich Renesse. Erinnert ein bißchen an Duhnen in klein.
Hier haben wir einen schönen Spaziergang mit den Hunden zum tollen Strand gemacht, und sind anschließend ohne Hunde noch durch die Stadt geschlendert.
Nach der Fahrt über den Brouwersdam war dann in Stellendam das Ende der Tour für heute. Hier stehen wir auf dem Campingplatz "De Vlughteuvel", ehemals ein Bauernhof, mit einem pfiffigen Bauern, der weiß, wie man alternativ auch Geld verdienen kann.
Ein komplettes Womo-Reset mit Ver- und Entsorgung sowie laden aller Akkus war bis jetzt die Hauptaufgabe, bevor wir gleich noch eine Runde mit den Hunden gehen.
Gefahrene Strecke heute: 85 km
Ausgaben: 19,00 Euro
Stellplatz in Stelldam...und dieser Himmel :)
08.Juni 2013 - Tag 8
1Tag 8 unserer Tour führte uns heute morgen von Roosendaal nach Bergen op Zoom, und somit an die Nordsee. Dirket unten am Wasser gibt es am Schwimmbad gegenüber von McDonalds einen großen und kostenlosen Stellplatz, der sich auch zum Übernachten geeignet hätte. Wir haben uns nach einer Runde mit den Dackeln in die Stadt aufgemacht. Nichts spektakuläres, aber auch nicht uninteressant. Ein schöner Marktplatz mit einer häßlichen Straßenlampe und ein paar nette Gassen zum Shoppen. Der Tourismus ist hier offenbar noch in den Kinderschuhen, das Gefühl hatten wir, nicht so furchtbar überlaufen wie 's-Hertogenbosch.
Von dort ging es dann über die A58 nach Hansweert, wo wir den letzten verfügbaren Stellplatz für die Nacht ergattern konnten.
Der frühe Vogel fängt den Wurm! Wir haben beschlossen, dass es Sinn macht, bis etwa 13:00 Uhr seinen Stellplatz für die Nacht gefunden zu haben, später kaum noch eine Chance. Nach uns kamen noch etliche Womos, die leider wieder abfahren mußten.
Hier am Stellplatz fahren einem die dicken Pötte auf dem Weg von und nach Antwerpen fast über die Füße, da kann man stundenlang gucken. Und nach einem langen Spaziergang mit den Hunden geht der Tag jetzt langsam zuende.
Alles in allem ein chilliger Tag bei, wer hätte es gedacht, super Wetter!
Gefahrene Strecke: 52 km
Ausgaben: 35,32 Euro
06. - 07. Juni 2013 - Tag 6 und 7
Und wieder waren wir zwei Tage in Holland unterwegs.
Am Donnerstag ging es von Deutschland wieder nach Holland mit Ziel 's-Hertogenbosch.
Also ehrlich, was für eine furchtbare Stadt! Unser Womo-Reiseführer hat uns die Stadt in wärmsten Tönen empfohlen, wir konnten das überhaupt nicht nachvollziehen. Laut, hektisch, LKWs, Müllabfuhr, einfach schrecklich!
Einziges Highlight unserer Meinung nach die St. Jan Kathedrale und der Marktplatz, das war es dann aber auch.
Auf der Suche nach einem Stellplatz für die Nacht haben wir dann zweimal den berühmten Griff ins Klo getan, im Nachhinein aber völlig okay. Gelandet sind wir nämlich dann schließlich auf dem Campingplatz "De Mosterdpot" in Woudrichem.
Nee, watt abgefahren. 6 Bilder widmen wir diesem Platz, der Umgebung und dem Dörfchen.
Absolut chillig und erholsam. Und nicht so teuer, 10,-- für den Platz und 3,-- für die Hunde.
Und das alles, nur für die Statistik, bei wieder herrlichstem Wetter.
Gefahren am Donnerstag: 152 km
Ausgaben: 76,11 EUR (inkl. Tanken, minus 40,-- Euro Gutschein --> Danke, Kerstin und Thorsten)
Heute sind wir von Woudrichem nach Oosterhout gefahren, eine nette Stadt, so hieß es Reiseführer.
Keine Frage, dieses Mal stimmte das!
Ein nettes kleines Städtchen mit toller Shoppingpassage, und absolut ruhig und chillig gegenüber 's-Hertogenbosch.
Wer hier mal mit dem Womo landen sollte, absolut zu empfehlen ist der Parkplatz am Stadthuis, schön groß und kostenlos!
Zum Abschluß des Tages sind wir dann auf einem kostenlosen Stellplatz in einem Vorort von Roosendaal gelandet (Gerlinde, ist hier nicht die Firma Keller-Keukens????).
Ist ein Wohnmobil-Händler in einem Industriegebiet, kann man aber prima stehen. Strom gibt's auch, wenn man welchen braucht, wir natürlich nicht :o)
Gefahren heute: 71 km
Ausgaben: 43,50 Euro
Stellplatz Mobildrome & Partners BV Roosendaal
05. Juni 2013 - Tag 5
Ein wunderschöner sonniger Tag in Venlo mit überwätigendem Shopping-Erlebnis ist die Zusammenfassung des heutigen Tages.
Wir haben uns einen Parkplatz am Bahnhof gesucht und sind von da mit den Dackeln in die Innenstadt. Venlo ist ein sehr schöner Ort mit vielen kleinen Geschäften, die nicht irgendwelchen Ketten angehören, die in Deutschland eine Innenstadt prägen.
Und die Verkäufer-/innen in den Geschäften sind so was von freundlich, da kann sich das deutsche Personal eine große Scheibe von abschneiden. Selbst die Hunde konnten wir ohne Probleme mit in die Shops nehmen, und haben in einem Laden sogar extra einen Topf Wasser bekommen...in Deutschland doch fast undenkbar, oder?
Von Venlo haben wir dann den Stellplatz für die Nacht angefahren, und zwar..oh Gott...in Deutschland, genau gesagt in Kevelaer. Das war der einzige Platz in der Nähe, der kostenlos ist. Hier stehen wir auf dem Europaplatz, der drei Stellplätze für Womos hat (leider belegt), allerdings unendlich viel Platz für Busse, da Kevelaer ein bedeutender Wallfahrtsort ist. Und auf diesem Platz haben wir ohne Probleme ein Plätzchen für unser Womo gefunden. Den Rest des Tages haben wir dann auf den Stühlen in der Sonne verbracht.
Alles wäre gut gewesen, wenn nicht, und das hat uns daran erinnert, dass wir in Deutschland sind, ein älterer Herr vorbei kam und uns lautstark darüber belehrte, dass das ja wohl kein Campingplatz wäre, sondern ein Stellplatz für einen Bus.
Typisch deutsch, kann man da nur sagen. Echt ätzend.
Aber was soll man sich aufregen....
Gefahrene Strecke: 53 km
Ausgaben: 133,32 Euro inkl. Shopping)
(Ab jetzt wird aber gespart!!!)
Fahrrad-Land Holland...am Bahnhof
Venlo
Stellplatz in Kevelaer
03. - 04. Juni 2013 - Tag 3 und 4
Von Brunssum sind wir weitergefahren nach Limbricht. Da haben wir bei noch recht kühlem Wetter die Wasserburg besichtigt. Danach haben wir die Stadt Thorn besucht, eine gänzlich weiße Stadt mit kieselgepflasterten Straßen...sehr schön.
Irgendwie ist diese Stadt hunderte von Jahren von Frauen regiert worden, und das ist der Stadt wohl gut bekommen, so schreibt man.
Bei dann inzwischen tollem Wetter haben wir unseren Stellplatz für den Rest des Tages und die Nacht angefahren, ein so was von traumhafter Stellplatz namens "Landgoed Lemmenhof". Für schmales Geld haben wir uns hier um Versorgung, Entsorgung, die Wäsche und uns selbst gekümmert. Für alle die, die mal in diese Ecke kommen, ein absoluter Geheimtipp!
Gefahrene Strecke am 03.06.: 128 km
Ausgaben: 51,65 Euro
Am 04.06. ging es dann von Ell zunächst nach Roermond, und wohin? Richtig, ins Designer Outlet. Und das hat bei schönstem Wetter richtig Spass gemacht. War auch gar nicht so teuer, nur ein paar notwendige Kleinigkeiten. Anschließend haben wir mit den Dackeln dann eine Runde durch die Stadt gedreht.
Dann stand etwas Spannendes auf dem Plan: Im Aldi einkaufen :)
Wir hatten uns vorher in der Nähe, nämlich in Baarlo, einen Aldi ausgeguckt, und das war ja fast wie zuhause.
Den Stellplatz für die Nacht hatten wir uns eigentlich in Venlo ausgesucht, da hat uns das Navi dann kurzerhand durch Nordrhein-Westfalen (Hallo Deutschland) zurück nach Holland geführt. Leider machte der Stellplatz keinen so tollen Eindruck, sodass wir kurzerhand zurück nach Neer gefahren sind, wo wir jetzt stehen und einen supertollen, sonnigen Abend geniessen.
Gefahrene Strecke heute: 75 km
Ausgaben: 97,16 Euro
02. Juni 2013 - Tag 2
Morgens sind wir zeitig losgefahren Richtung Holland.
Erstes Ziel was der Dreiländerpunkt in Vaals. Von einem 52,5 m hohem Aussichtsturm kann man hier nach Holland, Belgien und Deutschland schauen...und das bei wirklich schönem Wetter!
Von dort ging es weiter Richtung Maastricht auf der verzweifelten Suche nach einer Tankstelle. Man glaubt es kaum, aber entlang der Autobahn, die wir extra gefahren sind, gab es keine einzige Tanke. Erst in irgendeinem Kaff haben wir dann eine gefunden, wo am Sonntag nicht "gesloten" stand. Nach der Tankentlüftung sind wir dann nach Heerlen gefahren und haben uns ein sehr schönes Wasserschloss, Casteel Hoensbroek, angeschaut. Allerdings nur von aussen, denn Hunde sind hier leider verboten.
Unseren Stellplatz für die Nacht haben wir dann schließlich in Brunssum gefunden auf dem Parkplatz eines Freizeitparks...natürlich kostenlos :) Und da das Wetter, wie gesagt, vortrefflich war, gab es dann noch das Belohnungsbierchen vor dem Womo.
Gefahrene Strecke heute: 128 km
Ausgaben: 113,70 Euro inkl. Tanken
01. Juni 2013 - Tag 1
Und ab geht die wilde Fahrt.....:)
Heute Morgen um 10:30 Uhr war es dann endlich so weit, wir haben uns auf den Weg gemacht Richtung Holland.
Nachdem früh morgens das Womo noch mal kurz vom TÜV-Prüfer abgenommen wurde, sind wir nach Reifendruckcheck und Befüllen der Tankflasche vom Rastplatz Aurea in Rheda-Wiedenbrück gestartet.
Und nach ca. 3 Stunden war die erste Etappe schon erledigt...ein fulminanter Beginn :)
Wir stehen nun in Hürtgenwald am Soldatenfriedhof in der Nähe von Aachen. Ist nur ein Parkplatz, ohne Ver- und Entsorgung, ohne Wasser und ohne Strom, aber dafür kostenlos...und kostenlos ist prima!
Morgen geht es dann über die "Grenze", erster Anlaufpunkt ist Vaals, und hier speziell der "Drielandenpunt". Aber davon morgen mehr.
Und nun noch für die Statistik:
Gefahrene km: 206
Ausgaben seit der Abfahrt: 2,38 EUR
Stellplatz Soldatenfriedhof Hürtgenwald