Belgien

26. Juni 2013 - Tag 26

Tag 26 der Tour, und wir haben beschlossen, dass das der vorerst letzte Tag der Tour in Belgien sein wird, bevor wir gaaanz langsam die Heimreise antreten werden.
Angefangen haben wir heute mit der Besichtigung von Mechelen, also ab ins Zentrum und somit zum Grote Markt. Der ist wirklich schön, und wir hätten ihn auch gern in seiner ganzen Prächtigkeit fotografiert, blöd nur, dass hier gerade eine Kirmes aufgebaut wurde :(
Aber Mechelen hat mehr zu bieten, und an vorderster Stelle zu nennen ist natürlich die Sint-Romboutskathedraal. Die Kirche sollte mal mit 167 m den höchsten Kirchturm der Christenheit erhalten, daraus sind aber nur 97 m geworden, als dann das Baumaterial von Wilhelm von Oranien für den Bau einer Festung benötigt wurde. Also blieb es bis heute ein unfertiger Turm, dem die Spitze fehlt. Den Turm kann man sogar bis ganz oben besichtigen, aber da haben wir mal wieder genau den richtigen Tag erwischt, denn Mittwochs ist der Turm geschlossen. Aber auch die Kirche ansich ist sehenswert, wenn auch momentan z.T. Baustelle.
Nach einem Bummel durch die Stadt ging es dann nach Lier, aber nur zur Entsorgung, und von da zum Stellplatz für die Nacht in Sint Niklaas. Geplant war zwar noch die Besichtigung von Antwerpen, aber eine weitere Großstadt haben wir uns geklemmt.
In Sint Niklaas stehen wir nun auf dem Gelände des Recreatiepark de Ster an einem See mit Strand, sehr schön gemacht mit schön angelegtem Parkplatz und nachts ganz ruhig...wenn der prasselnde Regen nicht gewesen wäre.

Gefahrene Strecke: 62 km
Ausgaben: 34,38 Euro

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25. Juni 2013 - Tag 25

Wie schon gesagt, stand an Platz 1 der Tagesordnung heute der Besuch des Japanischen Gartens in Hasselt, auf dessen Parkplatz wir ja auch übernachtet hatten. Hierbei handelt es sich um den größten seiner Art in Europa, und war ein Geschenk der japanischen Stadt Itami, mit der Hasselt verschwistert ist. Die 5,-- Euro Eintritt pro Person haben sich auf jeden Fall gelohnt, das war schon beeindruckend schön, wie die Fotos hoffentlich zeigen.
Anschließend ging die wilde Fahrt über die miesen Straßen Belgiens weiter. Lediglich die Autobahnen sind okay, aber man wundert sich doch über den Tick der Belgier, jede kleine Straße beidseitig alle 50 bis 100 Meter mit einer Straßenlaterne zu versehen, selbst die Autobahnen. Das Geld sollten sie lieber in die Sanierung der Straßen stecken...meine Meinung.
Nächstes Ziel war dann die Universitätsstadt Leuven, und der Stadtkern hat dann doch schnell über die Pleite der ersten Stadtbesichtigung hinweg getröstet. Vor allen Dingen das einzigartige Rathaus hat es uns angetan, ebenso die schöne gotische Kathedrale Sint-Pieters-Kerk und die vielen Studentenkneipen.
Abschluß der Tour für heute und Stellplatz für die Nacht ist der Parkplatz am Freizeitzentrum in Mechelen, ca. einen Kilometer entfernt vom Zentrum, das wir dann morgen erkunden werden.

Gefahrene Strecke: 86 km
Ausgaben: 31,50 Euro

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Stellplatz in Mechelen am Freizeitzentrum




24. Juni 2013 - Tag 24

Heute waren wir früh wach, und sind entsprechend früh losgefahren.
Eben noch für 50 Eurocent den Wassertank voll gemacht, dann ging es los, und zwar Richtung Belgien mit kurzem Zwischenstop in Echt in den Niederlanden. Wir mussten noch kurz einen Aldi anfahren und ein paar Mitbringsel für die Mädels besorgen :)
Ein paar Meter weiter, und wir waren in Belgien, und wenn nicht ein Schild an der Straße gestanden hätte, hätten wir es fast nicht bemerkt.
Allerdings nur auf den ersten Metern, dann haben wir es ganz deutlich gemerkt, denn im Gegensatz zu den holländischen Straßen sind die belgischen Straßen wirklich grottenschlecht, zumindestens bisher.
Auch der erste Ort auf unserer Tour durch Belgien hat uns nicht gerade vom Hocker geholt, nämlich Maaseik. Hat einen netten Marktplatz, das war es dann aber auch mit der Herrlichkeit. Der Halt hat sich nicht wirklich gelohnt.
Von Maaseik haben wir dann den Stellplatz für die Nacht angefahren, und zwar auf dem Parkplatz des Japanischen Gartens in Hasselt, übrigens dem größten Garten seiner Art in Europa. Davon können wir heute allerdings noch nicht viel berichten, denn montags ist der Garten geschlossen. Der steht aber für morgen als erster Punkt auf dem Progamm.

Gefahrene Strecke heute: strassenbedingt unruhige 103 km
Ausgaben: 7,93 Euro

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Stellplatz Japanischer Garten in Hasselt (B)