Ungarn

22. - 26. Mai 2014 - Tag 356 bis 360

Womo-Tag 360, und gleichzeitig der letzte komplette Tag im Ausland auf unserer 1-jährigen Reise!!!
Morgen früh fahren wir in Nickelsdorf (Österreich) auf die Autobahn und in Suben wieder runter...also einmal quer durch Österreich, bis wir am frühen Nachmittag hoffnungsvollerweise ohne Probleme wieder in Deutschland landen werden.
In den letzten Tagen haben wir es uns noch einmal richtig gut gehen lassen. Das Wetter hat jeden Tag mit gespielt, wenn es überhaupt mal geregnet hat, dann nachts.
Wir haben zwischendurch mal eine Radtour nach Nickelsdorf im Burgenland in Österreich unternommen, hin und zurück etwa 35 km, und eine Tour in die Slowakei und hier speziell an die Donau, hin und zurück etwa 45 km.
Wir hatten aber keine Kamera dabei, sodass es von beiden Touren nur einen Handy-Snapshot gibt...
Sonst haben wir faul in der Sonne gelegen und viel gelesen...herrlich!
Wenn wie uns das nächste Mal melden, dann also wieder aus Deutschland.

Gefahrene Strecke an allen Tagen: 0 km

Die Donau in der Slowakei bei Cunova


Radtour nach Österreich

16. - 21. Mai 2014 - Tag 350 - 355

Einen weiteren Tag mussten wir noch in Sárvar ausharren, und am Samstag ging es dann endlich weiter, weil das Wetter sich beruhigt hatte.
Wie geplant, sind wir in Mosonmagyaróvár gelandet und stehen hier in einem Privatgarten auf einem tollen Stellplatz.
Und von hier haben wir uns auch bis heute nicht weg bewegt. Wie sich das gehört, und wie die Wettervorhersage es angekündigt hatte, wurde das Wetter dann am Sonntag auch richtig gut, und wir geniessen nach den ganzen Regentagen den herrlichen Sonnenschein und die tropischen Temperaturen. Hier haben wir alles, was wir brauchen: Komplette Ver- und Entsorgung, Dusche und freies Internet. Prima!
Wir haben einen Spaziergang durch die Stadt gemacht, und liegen sonst nur faul in der Sonne.
In den kommenden Tagen steht eine Radtour nach Österreich und in die Slowakei auf dem Programm, beide Länder liegen ja gleich nebenan.
Und dann müssen wir uns wohl oder übel auch noch eine Go-Box beschaffen, damit wir mit unserem Schiff die österreichischen Autobahnen überhaupt nutzen dürfen. Einmal quer durch Österreich --> 90,-- Euro. Na prima.
Aber über Landstraßen ist das kaum zu machen, weil wir dann riesige Umwege fahren müssten, und die Zeit haben wir nicht. Geplanter Grenzübertritt zurück nach Deutschland ist der 28. Mai.
Bis dahin lassen wir es uns hier noch gut gehen :)

Gefahrene Strecke Freitag: 0 km
Gefahrene Strecke Samstag: 100 km
Gefahrene Strecke Sonntag bis Dienstag: 0 km

Hier geht es nach Mosonmagyaróvár...klick


Stellplatz in Mosonmagyaróvár - toll!

15. Mai 2014 - Tag 349

Heute gibt es nichts zu berichten und auch keine Fotos.
Wir sitzen hier in Sárvar im Womo bei schweren Sturmböen bis 90 km/h und halten uns und das Womo fest. Dazu gibt es gratis auch noch einen ergiebigen Regen...was will man mehr.
Allerdings waren wir kurz im Lidl und haben den Wocheneinkauf erledigt...unser Highlight des Tages :)
Den Rest des Tages werden wir damit verbringen, das Womo mal wieder aufzuräumen.
Morgen wird der Tag wohl ähnlich aussehen, weil das Wetter sich bis dahin nicht ändern soll. Erst Samstag soll es sich etwas beruhigen, und dann werden wir wohl weiter fahren nach Mosonmagyaróvár, wo wir ein paar Tage verbringen werden. Denn in der kommenden Woche soll das Wetter eine Granate werden. Wohl an, denn...

Gefahrene Strecke: 3 km

10. - 14. Mai 2014 - Tag 344 bis 348

Letztendlich haben wir uns für den Stellplatz am Thermalbad in Pápa entschieden. Aufgrund der Wettervorhersage für die kommenden Tage haben wir ebenso beschlossen, nicht mehr nach Budapest zu fahren, sondern uns statt dessen ein Plätzchen zu suchen, wo wir vernünftig stehen können und den Regen abwarten.
Neben dem Thermalbad ist direkt ein toller Campingplatz, der zu den vom ADAC bewerteten 100 besten Plätzen Europas gehört. Auf dem Platz selbst haben wir nicht gestanden, das wäre ganz schön teuer geworden, aber die haben auch ein paar Womoplätze vor dem Campingplatz, wo man für 15,-- Euro/Nacht stehen kann und alle Angebote des Campingplatzes nutzen kann.
Hier haben wir 4 Nächte gestanden, haben tatsächlich auch in der Sonne gesessen, aber auch viel im Womo und haben es regnen lassen. Ein Spaziergang in Pápa war aber auch noch drin, davon ein paar Bilder.
Heute, am Mittwoch, sind wir schließlich weiter gefahren. Es sollte eigentlich ein Stellplatz in Bozsok werden, direkt an der österreichischen Grenze, aber der war nix. Erst haben wir ihn gar nicht gefunden, dann war es nur eine Wiese, und es kam nicht einmal jemand, um uns einzuweisen.
Also haben wir kehrt gemacht und sind zurück gefahren nach Sárvar. Hier stehen wir an einem Thermalbad (wo sonst...) auf einem einfachen Parkplatz ohne alles. Die Fahrt war der Horror, weil es ohne Ende gestürmt hat. Da konnte man das windempfindliche Womo kaum auf der Straße halten. Die nächsten zwei Tage soll es noch schlimmer werden mit Sturmböen bis zu 90 km/h, das werden wir uns wohl nicht antun. Nun ja, mal abwarten.
Falls wir morgen noch hier bleiben sollten, werden wir uns mal das Städtchen ansehen.

Gefahrene Strecke Samstag: 148 km
Gefahrene Strecke Sonntag bis Dienstag: 0 km
Gefahrene Strecke Mittwoch: 157 km

Hier entlang nach Pápa...klick


Stellplatz in Pápa

07. - 09. Mai 2014 - Tag 341 bis 343

Wie geplant, haben wir am Mittwoch die slowenisch-ungarische Grenze überfahren und haben etwa 5 km hinter der Grenze die erste Station in Lenti gemacht.
Hier hatten wir den Stellplatz in einem privaten Garten mit einer ganz lieben Gastgeberin, die sich wirklich alle erdenkliche Mühe gegeben hat. Nach der Ankunft gab es den ersten Schnäpper, am nächsten Morgen nach dem Frühstück gleich den nächsten :) Und alles für 10,-- Euro all inclusive.
Zum ersten Mal auf unserer Tour müssen wir uns hier wieder damit auseinandersetzen, dass wir Geld tauschen müssen. Der Euro hat hier noch keinen Einzug gehalten, wird aber natürlich auch gerne genommen. Wir haben am Automaten unsere ersten und wahrscheinlich einzigen 25.000 Forint gezogen, damit kommen wir sicher hin.
Ungarn war nach dem wunderschönen Slowenien erst mal ein Schock. War in Slowenien die Landschaft herrlich und die Häuser eine Granate, sieht das ein paar Kilometer weiter schon wieder ganz anders aus. Ungarn ist relativ platt, und die Häuser erinnern an Häuser aus den 50-er Jahre im damaligen Ost-Deutschland.
Lenti selbst hat nicht viel zu bieten, ein kurzer Spaziergang hat gereicht, um alles zu sehen. Man kann hier recht günstig einkaufen. Wir haben lediglich einen Döner-Pita gekauft für 1,83 Euro, und der war auch gar nicht schlecht.
Donnerstag ging es dann weiter nach Balatonkeresztúr, und wie der Name schon sagt, sind wir hier am Balaton. Auch hier stehen wir in einem privaten Garten, all inclusive für 12,-- Euro. Obwohl der Ort nicht viel zu bieten hat, haben wir hier noch einen Day of rest eingelegt. Es ist ein bißchen schwierig, hier in Ungarn überhaupt Stellplätze zu finden, also wenn man erst mal einen hat, bleibt man auch gerne einen Tag länger.
Wir sind zu Fuß zum Balaton gegangen und durch den Ort, Freitag sind wir mit dem Rad mal hier hin und da hin gefahren. Ansonsten haben wir in der Sonne gesessen.
Morgen geht die Fahrt aber weiter...wir wissen bloß noch nicht, wohin.

Gefahrene Strecke Mittwoch: 80 km
Gefahrene Strecke Donnerstag: 80 km
Gefahrene Strecke Freitag: 0 km


Hier entlang zum Balaton...klick


Stellplatz in Balatonkeresztúr


Hier geht es nach Lenti...klick


Stellplatz in Lenti