Spanien, Murcia

10. - 11. November 2013 - Tag 163 bis 164

11.11. - Helau und Alaaf!!!
Zwei Tag Sonne, Strand und Meer.
Wie angekündigt haben wir uns gestern und heute hier an unserem Traumstrand eine Auszeit gegönnt.
Wir haben den ganzen Tag in der Sonne gelegen, sind spazieren gegangen, waren im Meer schwimmen, haben ein bißchen Sport getrieben, und es uns sonst gut gehen lassen.
Morgen werden wir weiter ziehen, wohin, das wissen wir noch nicht so genau. Grobe Richtung Malaga auf jeden Fall.
Müssen wir morgen beim Frühstück mal genau überlegen und uns ansehen, was die Küste zu bieten hat.
Unseren ursprünglichen Plan, bis Weihnachten rauf nach Barcelona und dann wieder runter zu fahren, haben wir verworfen. Zu viele Kilometer und zu hohe Spritkosten, wo wir doch im Januar/Februar eh da vorbei kommen.
Wir werden uns also weiter in Murcia und Andalusien "rumtreiben", aber es gibt ja auch noch genug zu sehen.
Heute sind wir mit einem Schwulen-Päarchen ins Gespräch gekommen. Der weibliche Part ein Spanier, der männliche Part ein Franzose. Ganz witzige Vögel. Die haben uns dringend ans Herz gelegt, Sevilla, Cadiz und Huelva zu besuchen, weil das die schönsten Städte in Andalusien sein sollen. Für solche Tipps ist man dankbar.
Den Rest des Gesprächs, hauptsächlich zum Thema Politik und Angela Merkel, lassen wir mal hier besser weg.
Schauen wir mal, was es morgen zu berichten gibt.

Gefahrene Strecke Sonntag: 0 km
Gefahrene Strecke Montag: 0 km

Zwei Tage Auszeit am Strand...klick

09. November 2013 - Tag 162

Letzte Nacht war es dann soweit, wir sind geflüchtet!
Obwohl wir ja schon fast alte Hasen sind, haben wir nämlich einen Kardinalfehler gemacht. Wir haben in einer relativen großen Stadt am Wochenende auf einem großen Parkplatz am Stadtrand direkt am Meer gestanden. Zuerst waren abends nur ein paar Jugendliche da, etwas weiter weg, die nicht gestört haben. Aber nachts um 01:30 Uhr kamen dann die spanischen Türken oder türkischen Spanier, haben direkt neben uns geparkt, die Musik laut aufgedreht und sich noch lauter unterhalten. Das haben wir uns dann bis 02:00 Uhr angehört, dann haben wir den Platz fluchtartig verlassen und haben uns beim Lidl auf den Parkplatz verkrochen, um wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.
Hier sind wir dann heute morgen zeitig aufgebrochen, um den nächsten Stellplatz anzufahren, und wir haben unseren Traumstrand gefunden in der Nähe von Calabardina.
Was ein tolles Fleckchen Erde, direkt am Strand, ganz allein...herrlich. Haben aber einen Nachbarn, der nicht ganz unbekannt ist, hier hat nämlich Dieter Thomas Heck seinen Wohnsitz.
Es kann wohl sein, dass wir uns hier die nächsten Tage nicht weg bewegen und das erst mal in vollen Zügen geniessen.

Gefahrene Strecke: 61 km

Hier entlang nach Calabardina...klick


Stellplatz in Calabardina...

...im Hintergrund übrigens Haus und Anwesen von Dieter Thomas Heck

08. November 2013 - Tag 161

Wie geplant, ding es dann heute wieder weiter.
Einen kleinen Umweg Richtung Cartagena mussten wir leider machen, damit wir an LPG für die Tankflasche kommen. Das hat an der Tankstelle auch gut geklappt, die hatten alle möglichen Adapter da. Von der Tanke ging es dann durch die Sierra de Almenara bis ans Mittelmeer. Zunächst haben wir in Mazarrón unseren Wocheneinkauf im Eurospar und Mercadona erledigt, dann haben wir unseren Stellplatz in Puerto de Mazarrón angefahren und stehen hier kostenlos direkt am Meer auf einem Strandparkplatz. Der ist wie leergefegt, ist ja Ende der Saison und Herbst.
Überhaupt haben die Spanier ein völlig anderes Empfinden für Temperatur wie wir. Für die Spanier sind 25°C echt kalt, die laufen hier rum mit langer Jeans und Jacke, während wir mit Shorts und T-Shirt durch die Stadt latschen...schon witzig.
Zuerst haben wir mit den Hunden eine Runde am Strand gedreht und eine Kleinigkeit gegessen. Anschließend sind wir dann ohne Hunde noch mal in die City und an den Hafen. Puerto de Mazarrón ist der erste Ort hier an der Küste, den wir besucht haben, der offensichtlich geschnallt hat, dass man vom Tourismus prima leben kann. Entsprechend viele Deutsche, Holländer und Engländer sieht man hier.
Der Ort ist wirklich nett und hat uns gut gefallen, und haben zur Belohnung auch ein paar Euros da gelassen :)
Zurück am Womo noch ein wenig Büro, dann geht es gleich ab in die Kiste.

Gefahrene Strecke: 81 km

Hier geht es nach Puerto de Mazarrón...klick


Stellplatz in Puerto de Mazarrón

06. - 07. November 2013, Tag 159 bis 160

Wie schon bei Ankunft hier am Stellplatz beschlossen, haben wir einen kleinen Kurzurlaub eingeschoben und haben 3 Übernachtungen gebucht. Morgen geht es dann weiter, voraussichtlich Richtung Cartagena, damit wir erst mal die Tankflasche wieder voll kriegen. Ausserdem ist morgen Freitag, und der Wocheneinkauf steht auf dem Plan.
Zu unseren Aktivitäten gibt es wirklich nicht viel zu bereichten, weil wir bewegen uns so gut wie nicht :)
Na ja, ganz so schlimm ist es nicht, wir machen ein bißchen Sport, liegen viel in der Sonne, gehen spazieren, waschen Wäsche etc.
Aber immer schön piano bei dem Wetter. Genau wie gestern, haben wir auch heute wieder ein Granatenwetter, strahlend blauer Himmel, keine Wolke, und jetzt um 09:00 schon fast 20°C im Schatten.
Da es nicht viel zu berichten gibt, gibt es wenigstens mal drei Fotos vom Stellplatz.
Und morgen passiert dann ja vielleicht mal wieder etwas mehr.

Gefahrene Strecke Mittwoch: 0 km
Gefahrene Strecke Donnerstag: 0 km

05. November 2013 - Tag 158

Und wieder haben wir unseren Plan kurzfristig geändert. Statt noch einen Zwischenstopp einzulegen, sind wir doch bis zur Küste durchgefahren. Wir haben dabei die Region Andalusien verlassen und sind nun in Murcia.
Ausgesucht hatten wir uns vorher schon einen Stellplatz im Bordatlas, der von einem deutschen Paar betrieben wird. Hier stehen wir also nun in der spanischen Sonne und werden uns hier auch die nächsten 2-3 Tage nicht wegbewegen. Das Wetter ist perfekt, es ist jetzt 20:00 Uhr, und draußen sind noch 22°C. Und die nächsten Tage soll es auch so bleiben.
Also haben wir heute noch schnell eine Maschine Wäsche gewaschen, die dann morgen in der Sonne trocknen kann.
Die Betreiber des Stellplatzes sind herzensgute Leute und unheimlich hilfsbereit. So stellt man sich das vor. Wir konnten von denen auch schon erfahren, wo es denn hier in der Gegend Autogas gibt, denn unsere Tankflasche ist bald leer, und an Tankstellen hier unten ist plötzlich mit LPG nix mehr zu wollen.
So, liebe Leute, jetzt noch draussen ein Gläschen Wein, und dann sind wir gleich in der Kiste verschwunden.

Gefahrene Strecke: 151 km

Stellplatz "Villa Brisa" in Los Curas