Frankreich, Bretagne
07. September 2013 - Tag 99
Und wieder mal alle Pläne über den Haufen geworfen!
Den Plan, Quimper zu besuchen, haben wir zwar in die Tat umgesetzt, allerdings nur, um den Wocheneinkauf zu erledigen. Anschließend sind wir dann nach Plomelin gefahren, wo wir eigentlich stehen wollten. Das war aber wieder ein Kaff und hat uns nicht gefallen. Also haben wir kurzerhand Plan B aus dem Hut gezogen und sind weiter gefahren nach Concarneau. Der kostenlose Stellplatz, der im Bordatlas angegeben war, war gesperrt, und so mussten wir weiter fahren zu einem gebührenpflichtigen Platz. Der ist aber für 4,00 Euro die Nacht völlig okay. Kleine Runde mit den Hunden, dann ein großer Spaziergang durch die Stadt und den Hafen. Die Altstadt mit zig Geschäften ist hier im Hafen von einer mächtigen Mauer umgeben, und es macht Spaß, von Laden zu Laden zu ziehen, wenn es sich auch spätestens nach dem dritten Laden alles wiederholt, was es zu kaufen gibt.
Zurück im Womo gab es ein lecker Abendessen und - na klar - ein Gläschen Rotwein, danach noch eine Runde mit den Dackeln, dann Büro.
Das war der letzte einstellige Tag der Tour, Tag 99.
Wenn wir unsere Pläne nicht wieder über den Haufen werfen, werden wir morgen, am Tag 100, was ganz Verwegenes tun und....
Na ja, warten wir mal morgen ab :)
Gefahrene Strecke: 84 km
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Stellplatz in Concarneau
06. September 2013 - Tag 98
Kurzfristig haben wir uns dann doch entschlossen, den Westen Westen sein zu lassen und lieber ein Stück Richtung Süden zu fahren...was interessiert mich mein Geschwätz von gestern :)
Also haben wir uns heute zeitig in den Wohnkarton gesetzt und sind zunächst nach Plougastel-Daoulas gefahren, was eigentlich das Endziel des Tages sein sollte. Den Platz fanden wir aber nicht so schön, deshalb haben wir hier nur kostenlos Frischwasser getankt und sind weiter gefahren nach Plonévez-Porzay. Hier stehen wir auf einem sehr schönen kostenlosen Stellplatz, den die Gemeinde eingerichtet hat. Das war es dann aber auch schon mit der Herrlichkeit, leider ist auch dieser Ort nur ein Kaff, da zücken wir nicht mal die Kamera für.
Also nur ein Spaziergang, etwas einkaufen, und dann Büroarbeit.
Jetzt reicht es uns aber definitiv mit den Käffern, also werden wir morgen in die Nähe von Quimper fahren, und die Stadt selbst dann wohl mit dem Rad erkunden. Laut Reiseführer eine der schönsten Städte der Bretagne...schauen wir mal.
Gefahrene Strecke: 98 km
Stellplatz in Plonévez-Porzay
05. September 2013 - Tag 97
Ein recht unspektakulärer Tag war das.
Von St-Pol-de-Leon ging es heute morgen nach einem kurzem Stop zum Einkaufen nach Guissény und stehen auf einem kostenlosen Stellplatz direkt am Meer. Mehr gibt es aber über diesen Ort nicht wirklich zu erzählen, das ist einfach nur ein Kaff. Aber wir haben mit den Hunden einen schönen Spaziergang bei Ebbe gemacht und waren kurz im Ort. Haben immer das Zentrum gesucht, aber leider nicht gefunden...weil es einfach keins gibt. Aber wenigstens eine Post gibt es, und da konnte man tatsächlich Briefmarken kaufen :) Aber nicht mal einen Geldautomaten gibt es...armes Dörfchen.
Jetzt ist es 18:00 Uhr, das Wasser ist wieder, und der Blick aus dem Womo grandios.
Für uns gibt es aber heute leider nur noch Arbeit...schreiben, mailen, reparieren, aufräumen... Das artet schon fast in Stress aus.
Morgen werden wir dann wohl zum letzten Mal Richtung Westen fahren, und von da an hoffentlich immer gen Süden.
Gefahrene Strecke: 38 km
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Stellplatz in Guissény
04. September 2013 - Tag 96
Tag 96 führte uns direkt nach St-Pol-de-Leon.
Zunächst waren wir enttäuscht, weil von zwei kostenlosen Stellplätzen in unserem Reiseführer gibt es inzwischen nur noch einen, und der ist kostenpflichtig geworden. In den sauren Apfel haben wir gebissen und zahlen fröhlich 5,00 Euro, weil es hier in der Nähe keine Ausweichmöglickeit gibt.
Bei Ankunft, und zwar direkt (!) am Strand, war natürlich wieder Ebbe. Wir haben zunächst mit den Dackeln die übliche Runde gedreht, und sind dann mit dem Rad nach Roscoff gefahren, eine schöne Tour durch die Gegend, und, was sonst, rauf und runter, rauf und runter.
In Roscoff gehen die Fähren nach Plymouth und Cork ab, und eine Fähre legte gerade ab, als wir mit dem Radel in den Hafen eingefahren sind, sonst wären wir mitgefahren :)
Im Ort gibt es noch eine ziemlich lange und hohe Fußgängerbrücke, die weit ins Meer ragt. Und am Hafen kann man unendlich viel Fisch und Muscheln kaufen, frisch vom Boot.
Und das ganze bei, wer hätte es gedacht, traumhaftem Wetter!!!
Abends noch eine Runde mit den Hunden, Abendessen, Büro und gleich Bett.
Und morgen? Schauen wir mal...
Gefahrene Strecke: 66 km
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Auf der Radtour nach Roscoff...inkl. Artischockenfeld und Blick aus dem Womo |
Stellplatz in St-Pol-de-Leon...bei Ebbe
03. September 2013 - Tag 95
Was ein toller Tag!!! Was ein geiles Wetter!!!
Morgens in Plouha war es noch mächtig kalt, auch nachts haben wir bei 11° C gefroren, doch sobald die Sonne über die Berge war, war es dann traumhaft schön, und zwar bis jetzt, 20:20 Uhr, wo uns die Sonne noch in das Womo scheint.
Nach dem Frühstück und kostenlosem Frischwassertanken (die Säule war defekt...hihi) sind wir direkt nach Pleumeur-Bodou gefahren und stehen auf dem kostenlosen Stellplatz am Planetarium. Wie immer eine kleine Runde mit den Hunden, vorbei am gallischen Dorf und La Cité des télécoms. Sehr beeindruckend!
Danach haben wir die Räder gesattelt und sind zunächst zur Île Grande gefahren, dann nach Trégastel, und schließlich nach Ploumanac'h.
Was ein schönes Fleckchen Erde, vor allem die einzigartigen Felsformationen in der Bucht von Ploumanac'h. Von hier aus kann man auch das Chateau Costaérès sehen, heute Zweitwohnsitz von Didi Hallervorden. Den haben wir aber leider nicht getroffen :(
Als wir dann wieder am Womo waren, hatten wir etwa 25 km auf dem Tacho und eine tolle Radtour bei super Wetter hinter uns. Dann noch lecker Abendessen mit einem Gläschen Bordeaux und ein bißchen Büroarbeit, und dann ist der Tag gleich geschafft...mehr von solchen Tagen, bitte! :)
Gefahrene Strecke: 76 km
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Stellplatz in Pleumeur-Bodou am Planetarium
01. - 02. September 2013 - Tag 93 bis 94
Der erste Tag im September war für uns ein Day of rest.
Wir hatten den Abend vorher beschlossen, noch einen Tag zu bleiben und eine Radtour zu machen. Also haben wir uns kurz vor Mittag auf die Drahtesel geschwungen und sind die ca. 15 Kilometer nach St-Brieuc gefahren...immer schön bergauf :(
Leider hat uns die Stadt nicht wirklich begeistert, wir haben uns eine Kirche und die Stadt angesehen, aber es lohnt nicht mal, die drei Fotos, die wir gemacht haben, zu zeigen. Die Rückfahrt ging dann recht flott, ging ja bergab :)
Den Rest des Tages haben wir im Womo und vor allem da in der Heckgarage tüchtig aufgeräumt, das musste mal dringend sein.
Heute, am Montag, sind wir dann geradewegs nach Plouha an den Palus-Plage gefahren und haben hier einen wirklich tollen kostenlosen Stellplatz direkt am Strand. Die Bilder vermitteln sicher einen Eindruck davon.
Nach einer Runde mit den Dackeln haben wir uns für 1-2 Stündchen an den Strand gelegt und haben uns in die Fluten gestürzt, die dann nachmittags langsam kamen, nachdem vormittags/mittags Ebbe war.
Nach dem Abendessen noch ein bißchen Büro, und dann geht es gleich ab in die Kiste...Seeluft macht müde...
Wohin es uns morgen treibt, wissen wir noch nicht...müssen wir morgen beim Frühstück mal dran lang denken.
Gefahrene Strecke Sonntag: 0 km
Gefahrene Strecke Montag: 40 km
| Hier geht es an den Strand...klick |
Stellplatz in Plouha - Palus-Plage
31. August 2013 - Tag 92
Der letzte Tag im dritten Monat der Womo-Tour neigt sich dem Ende.
Der Plan für heute war in der Theorie ganz einfach, in der Praxis war das fast ein Drama.
Nachdem wir tüchtig ausgeschlafen hatten, haben wir uns auf den Weg gemacht. Das Ziel war St-Cast-le-Gildo, da hatten wir laut Reiseführer zwei Plätze zur Auswahl. Den kostenlosen, den wir ausgesucht hatten, hat die Stadt offensichtlich im Laufe des letzten Jahres geschlossen, da wird mal einfach eine Schranke mit Durchfahrhöhe 2 Meter aufgestellt, fertig. Nun gut, haben wir gedacht, fahren wir halt auf den zweiten kostenpflichtigen Platz. Tja, gedacht! Erst mal hinkommen! Die Tour, die das Navi errechnet hatte, ging quer durch den Ort, und auch da hat sich die Stadt was ganz Tolles ausgedacht, und hat Straßen für Womos kurzerhand gesperrt oder ebenfalls Schranken hingebaut. Tolle Geschichte, wenn das Navi einen immer diesen berechneten Weg schicken will, man ihn aber nicht fahren kann. Nach einer halben Stunde waren wir so genervt, dass wir uns kurzerhand entschlossen haben, der womofeindlichen Stadt den Rücken zu kehren und sind weiter gefahren nach Hillion an der Baie de Saint-Brieuc. Hier stehen wir auf einem neu angelegten, kostenlosen Platz am Dorfrand. Bis zum Meer sind es zu Fuß etwa zehn Minuten, also haben wir uns die Hunde geschnappt und haben einen 1,5 Stunden-Spaziergang immer am Meer bzw. Watt entlang gemacht. Da das Wetter heute nicht so prickelnd war, war es zwar kühl (21°C, für uns tatsächlich kühl), aber hat trotzdem Spaß gemacht. Anschließend noch ein kleiner Zug durch die Gemeinde, fertig. Jetzt noch schnell ein bißchen Büro, ein Gläschen Wein, und dann ab in die Koje.
Gefahrene Strecke heute: 123 km, die wir Gildo zu verdanken haben :(
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Stellplatz in Hilion
30. August 2013 - Tag 91
Zeitig ging es heute nach Pontorson. Diesen Stellplatz hatten wir uns bewußt ausgesucht, weil wir
1. Le Mont St.-Michel besichtigen wollten
2. kein Geld für einen Stellplatz ausgeben wollten
3. keinen Bock hatten, mit unserem Schiff in die Touristenströme zu kommen
Und das war eine gute Entscheidung. Wir stehen hier an einem Carrefour-Supermarkt mit riesigem Parkplatz und Stellplätzen im hinteren Bereich. Hier haben wir dann auch unseren Wocheneinkauf erledigt, und uns 1,5 kg Moules gegönnt :)
Nach Einkauf und Runde mit den Hunden haben wir dann die Räder gesattelt und sind zum ca. 9 km entfernten Le Mont St.-Michel gefahren, und das hat sich echt gelohnt...die Bilder zeigen es.
Hier gibt es einen Gezeitenunterschied von 13-15 Metern, sodass sich das Wasser bei Ebbe bis zu 15 km vom Festland zurückzieht...Wahnsinn.
Etwa zwei Stunden sind wir durch die Stadt gelaufen, die, na klar, voll auf den Tourismus abzielt. Ausser Andenkenläden und Restaurants etc. gibt es hier nicht viel anderes. Natürlich kann man auch die Abtei besichtigen, wir fanden allerdings 9,00 Euro pro Person etwas happig, und haben uns das geschenkt. Statt dessen sind wir bei super Wetter lieber über die Anlage gelaufen, die absolut sehenswert ist.
Dann ging es mit dem Rad zurück, und abends ein lecker Essen mit Moules und Salat und, natürlich, einem Glas Rotwein.
So kann man sich das gefallen lassen!
Gefahrene Strecke: 46 km
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Lecker Abendessen...Moules mit Salat































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